Gepostet: 15.07.2021

Katharina Wissmann, Behandlung von Traumafolgen & Traumasensible Paarbegleitung

? Vielleicht kennen Sie folgende Aussage ?

Den einen oder anderen Klaps auf den Hintern hat niemandem geschadet.

Lange Zeit war körperliche Gewalt eine Erziehungsmethode. Auch Lehrpersonen setzten diesen Machtmissbrauch ein. Ich erinnere mich gut daran, wie bei Schulkameraden Nasen bluteten und Haarbüschel fehlten.
Folgen hatte es unter anderem, dass sich einige "unsichtbar" machten.
Welche Auswirkungen die #Gewalt auf die schulischen Leistungen hatte, kann ich nicht beurteilen.

Was ich in meinem Praxisalltag diesbezüglich höre stimmt mich nachdenklich.
Wie tief verankert die #Traumafolgen in diesen Körpern sind und bis heute wirken erlebe ich beinahe täglich.

Die Betroffenen sind nachhaltig davon gezeichnet und es ist keinesfalls eine Lappalie.

FOLGEN KÖNNEN SEIN:

- fehlendes Selbstvertrauen
- tiefsitzende Scham
- Schuldgefühle (wenn ich nur..)
- ohnmächtige Erstarrung
- unterdrückte Wut
- Drang zu Perfektionismus
- Kontrolle (Das Gefühl alles im Griff zu haben)
- Selbstvorwürfe
- Lethargie
- Apathie
- schön reden (es war nicht so schlimm)
- gestörtes Körperempfinden
- Selbstzweifel
- selbstvernichtende Gedanken, Worte und mehr.

Man könnte also sagen, dass betroffene Menschen einen hohen Preis zahlen an:

fehlender Lebensqualität, Vertrauen, Gefühl von Sicherheit, Glück, Unbeschwertheit,
Lebensfluss und Beziehungsfähigkeit.

#Traumafolgen
#Erstarrung
#Ohnmacht
#Wut
#Selbstzweifel
Kontakt
Nachricht wurde gesendet. Wir melden uns bald bei Ihnen.